100% Recyclingpapier

In der Vorbereitung und Ausgestaltung vieler Gemeindeveranstaltungen wird auch in unserer Gemeinde viel Papier verbraucht, sei es für Arbeitsblätter im Konfirmandenunterricht und der Jungen Gemeinde, zum Basteln in der Christenlehre oder schlicht als Büromatierial für alles was rund um die Verwaltung anfällt. Für all das haben wir bislang normales Standardpapier verwendet.

Seit August 2010 verwenden wir nun in unserer Gemeinde nur noch Papier, das zu 100% aus recycletem Altpapier besteht und für dessen Herstellung keine weiteren Bäume gefällt werden mussten.

Abfalltrennung

Bei uns wird der Abfall getrennt! Sowohl im Gemeindehaus als auch draußen stehen die entsprechend gekennzeichneten Abfallbehälter bereit. Wir bitten auch alle Gemeindeglieder und Gäste dies aktiv wahrzunehmen und ihre Abfälle, die bei Gemeindefesten oder anderen Veranstaltungen anfallen, entsprechend getrennt in die dafür vorgesehenen Container hinter dem Stall zu entsorgen.

CO2-freie Webseite

Haben Sie das Logo unten links in der Fußzeile jeder Seite bemerkt? Wir haben uns bei der Suche nach einem Provider für unseren Internetauftritt bewußt nach einem Anbieter umgeschaut, der bei der Betreibung seines Rechenzentrums auf erneuerbare Energien im Sinne der "Green-IT" setzt. Die Server des Rechenzentrums, auf denen diese Seite hier bereitgestellt wird, erzeugt keinerlei CO2-Emission. Der dafür verwendete Strom kommt vom Stromanbieter Lichtblick und besteht zu 100% aus Ökostrom aus Wind-, Wasser- und Solarkraft.

Klimaschutz in unserer Gemeinde

Klimaschutz geht jeden etwas an! Unsere Gemeinde ist in diesem Punkt ebenfalls noch im Aufbruch. Das größte Projekt in diesem Zusammenhang ist die ausstehende Gebäudesanierung.

Das Ziel

Die vier Kirchgemeinden Blankenburg, Heinersdorf, Französisch Buchholz und An der Panke des ev. Kirchenkreises Berlin-Nordost haben sich im vorigen Jahr zusammengeschlossen, um bis zum Sommer dieses Jahres ein Klimaschutzkonzept für ihre Gebäude erarbeiten zu lassen. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen sollen eine Reduzierung der CO2-Emissionen um mindestens 80% bis zum Jahr 2020 ermöglichen. Es wird aufzeigen, durch welche spezifischen Sanierungs- und Investitionsmaßnahmen - auch unter Einbezug erneuerbarer Energien - dieses Reduktionsziel erreicht oder evtl. sogar übertroffen werden kann. Als erwünschter Nebeneffekt wird ein deutlicher Rückgang der Energiekosten erwartet, wodurch die Investitionen amortisiert und mittelfristig Finanzmittel für die Gemeindearbeiten frei werden.

Förderung durch den Bund

Mit 80% wird dieses Klimaschutzkonzept durch ein Förderprogramm des Bundesumweltministeriums im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative der Bundesregierung gefördert. Es sind keine Steuergelder, die zur finanziellen Unterstützung beantragt werden konnten, sondern Mittel aus dem Emissionshandel für Kohlendioxid. Weil für derartige Klimaschutzprojekte diverse Rahmenbedingungen vorgegeben wurden, haben sich diese vier Gemeinden unter dem „Dach" des ev. Kirchenkreises Berlin-Nordost zu einem Verbund zusammengeschlossen. Superintendent Kirchner leitet dieses  Klimaschutzprojekt. Es ist das erste und bisher einzige nicht nur im Kirchenkreis, sondern auch in der ev. Kirche Berlins und besitzt dadurch Leuchtturmcharakter - mit der Verpflichtung, dass die Ergebnisse nicht nur in den Gemeinden, sondern auch auf Kirchenkreis- und Landeskirchenebene öffentlich präsentiert werden.

Die Vorgehensweise

Der erste Schritt beinhaltet eine Ist-Zustands-Analyse für alle Gebäude der vier Gemeinden. Erfasst werden dabei die Gebäudehüllen, die Heizungssysteme, die Stromversorgung und auch die Warmwasserversorgung. Anschließend werden die Energieeinsparpotenziale ermittelt und konkrete Empfehlungen für die Gemeinden gegeben, mit denen die CO2-Emissionen minimiert und im Hinblick auf die Zielsetzungen der von den  Gemeindekirchenräten gefassten Beschlüsse erreicht werden, welche Energiekosten damit eingespart werden können und mit welchen Kosten die Realisierung der vorgeschlagenen Maßnahmen verbunden ist. Damit wird die Grundlage für einen „Fahrplan" bzw. Maßnahmenkatalog für anstehende kurz-, mittel- und langfristige Investitions-Entscheidungen geschaffen. Die Erarbeitung des Klimaschutzkonzepts wird vom Ingenieurbüro für neue Energien (Teltow) und dem Büro D:4 (Berlin) fachlich durchgeführt und bis Ende Juni abgeschlossen sein. Ziel ist es, nicht nur die vorgeschlagenen Maßnahmen  umzusetzen, sondern auch in den Gemeinden das Bewusstsein für Klima schonendes Verhalten zu stärken und die  „Bewahrung der Schöpfung" konkret vor Ort zu demonstrieren.

Alle sind zum Mitmachen aufgerufen!

 
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