Im Gottesdienst

Das Vaterunser, wie wir es im Gottesdienst zusammen beten, finden Sie im Gesangbuch unter der Nr. 813. Es bietet sich allerdings an, dieses kurze und doch seit Jahrhunderten für Christen in der Gemeinschaft und auch im Persönlichen so wichtige Gebet auswendig zu lernen:

Vater unser im Himmel
geheiligt werde dein Name
dein Reich komme
dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden
Unser tägliches Brot gib uns heute
und vergib uns unsere Schuld
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
und führe uns nicht in Versuchung
sondern erlöse uns von dem Bösen
denn dein ist das Reich
und die Kraft
und die Herrlichkeit
in Ewigkeit
Amen

Das Vaterunser

Im sechsten Kapitel des Matthäusevangeliums finden wir die Grundlage für das Gebet, dass Christen nun schon seit Jahrhunderten, inzwischen Jahrtausenden nicht nur im Gottesdienst, sondern auch im ganz persönlichen Gebet an Gott richten:

Und wenn ihr betet, sollt ihr nicht viel plappern wie die Heiden; denn sie meinen, sie werden erhört, wenn sie viele Worte machen. Darum sollt ihr ihnen nicht gleichen. Denn euer Vater weiß, was ihr bedürft, bevor ihr ihn bittet. Darum sollt ihr so beten:

Unser Vater im Himmel!
Dein Name werde geheiligt.
Dein Reich komme.
Dein Wille geschehe
wie im Himmel so auf Erden.
Unser tägliches Brot gib uns heute.
Und vergib uns unsere Schuld,
wie auch wir vergeben unseren Schuldigern
Und führe uns nicht in Versuchung,
sondern erlöse uns von dem Bösen.
[Denn dein ist das Reich und die Kraft
und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.]*

* Der letzte Teil findet sich bereits im 2. Jh. in einer Gemeindeordnung, wird aber in neutestamentlichen Handschriften erst später bezeugt.

 

 
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